| Hauptmenü |
|---|
|
|
| Neue Artikel |
|---|
| Syndicate |
|---|
|
|||||
| 24h-WM in Ruhpolding |
|
|
|
| Geschrieben von Benjamin Ackers | |
|
Nach dem souveränen Doppelerfolg des Team Diamondback beim 24 Stunden Rennen in Duisburg, entschieden sich der Berliner Henrik Scharf und der Warener Christopher Zimmermann kurzfristig zur Teilnahme an der 24h WM in Ruhpolding. Christopher Zimmermann berichtet von der 24h WM in Ruhepolding: Am Mittwochabend machten wir uns mit dem Wohnmobil aus Berlin auf in Richtung Alpen. Nach einer mehrstündigen Trainingsausfahrt am Donnerstag im Berchtesgadener Land bei sehr durchwachsenem Wetter, hofften wir vor allem auf trockene Verhältnisse für das Rennwochenende. Nachdem es erst am späten Freitagnachmittag aufgehört hatte zu regnen, folgte noch eine kurze Besichtigung der konditionell anspruchsvollen 6km Runde in der Ruhpolder Biathlonarena. Gegen Samstagmittag pünktlich zum Start, strahlte dann aber doch unverhofft die Sonne vom Himmel. Schon auf der Einführungsrunde vom Zentrum Ruhpoldings in die Biathlonarena ging es mächtig zur Sache, wobei man fast den Eindruck bekam es würde sich hier nur um ein zweistündiges Rennen handeln. Auch wenn die anderen Teams die ersten Runden wie einen einzigen Sprint austrugen und jeweils nach nur einer Runde wechselten, war unsere Strategie klar, durch den Wechsel nach 4 Runden eine lohnendere Pause zur Erholung zu haben. Am Anfang kassierten wir dadurch gleich ein paar Minuten auf die drei führenden Teams und uns kamen schon leichte Zweifel, ob der gewählte Rhythmus sich wirklich auszahlen würde. Doch in Richtung Abendstunden schoben wir uns dann immer weiter in Richtung Führende vor, weil unsere Rundenzeiten doch recht konstant blieben und die Anderen immer langsamere Einerrunden fuhren. Nachdem Henrik gegen elf auf die dritte seiner vier zu fahrenden Runden ging, passierte leider das Fatale: Seine Kette riss nicht nur sondern klemmte sich so hinter die Kurbel ein, dass er keine Chance mehr hatte, die Kette wieder zusammen zu bekommen, zu Fuß lief er durch die Dunkelheit zurück ins Fahrerlager. Als ich dann wieder für Ihn auf die Runde gehen konnte hatten wir bereits 1 Runde und 11 Minuten verloren. Auf den Notizblock den wir uns zur Verständigung ins Wohnmobil gelegt hatten, schrieb Henrik nur noch: "Scheiß Kette, aus der Traum!"
Resigniert lagen wir nun mit viel Abstand auf Rang vier und dachten schon ans Aufhören. Doch im Verlauf der Nacht machten wir wieder gehörig Boden gut, 1 Minute pro Runde auf die Führenden und sogar 2 Minuten auf die amtierenden Weltmeister. In den Morgenstunden lagen wir dann bereits wieder auf Zwei und machten immer noch Zeit auf die Führenden gut. Doch der zu große Rückstand der durch den Defekt entstanden war verhinderte, doch noch den Anschluss zu Platz 1 herzustellen. Am Ende war die Freude über Platz 2 und damit dem Vizeweltmeistertitel aber doch groß. Trotz der Enttäuschung über den Defekt. Auch weil wir die amtierenden Weltmeister überlegen schlagen konnten, und das im Gegensatz zu den anderen Teams ohne Funk und jegliche Betreuer. |
|
| Letzte Aktualisierung ( 28.08.2007 ) |
| Weiter > |
|---|