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Bad Pyrmont PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Benjamin Ackers   
Am Samstag um 5 Uhr morgens klingelte der Wecker, welch ein Graus, und die Vorstellung topfit um 11 Uhr am Start zu stehen.
Um 6 Uhr und um 7 Uhr wurden die nächsten Teilnehmer aufgesammelt, um dann zu dritt nach Bad Pyrmont zu fahren. Wir waren allerdings schon um 9.20 Uhr am Ort, und konnten die nächsten Teilnehmer so langsam eintruddeln sehen.
Sogleich wurde ich von einer Harz Bikerin auf unseren Stand auf der Eurobike angesprochen. Sehr schöner Stand! Gute Präsentation. Nette Leute.
mtb_rennen_06B044 Mit etwas Verspätung um 11.20 Uhr fiel dann der Startschuss:
Es sollten von mir 2 Runden mit jeweils 37 km und jeweils 1.000 hm gefahren werden. Wie immer fuhr ich bis km 25 wieder zu schnell, bis dahin noch führend, und musste dann Petra Karrasch vorbeiziehen lassen. Leider konnte man nicht erahnen, wer von den Frauen die kleine Runde fährt und welche Frauen, die grosse Runde bestreiten.

Die Strecke war genial, zu 98 % nur Singletrails, bergauf wie auch bergab. Viele kleine Wurzelpassagen, und keine langen Anstiege, es ging ständig auf und ab. Was natürlich auch sehr viel Kraft kostete. Das Wetter mit sommerlichen Temperaturen um die 25 Grad traumhaft. Nur die letzten Wochen und Tage hatten den Boden vollkommen aufgeweicht, sodass sich die Reifen immer wieder in den Matsch vergraben haben.
Am Ende der ersten Runde hatte mich leider die Zweitplazierte eingeholt, wobei ich nicht wusste, welche Runde sie fahren würde. Also versuchte ich nicht mitzuziehen, und fuhr mein Tempo.
Die zweite Runde durfte ich dann leider fast komplett alleine fahren, weil die ersten 20 Männer leider schon an mir vorbei waren, und kein anderer mehr die lange Distanz fahren wollte, oder keiner mein Tempo. Zwischendrin noch zwei Fahrer getroffen, der eine wollte nicht mehr mit mir sprechen, da das ja Kraft kostete, und der andere, war kurz vorher gestürzt. Naja! Also versuchte ich mein Tempo zu halten, was mir gut gelang. Merkwürdigerweise, je länger die Distanzen werden, desto besser kann ich am Ende wieder beschleunigen. Das tat ich dann auch. Am Ende kam der Dritte Platz heraus, wobei ich die letzten 40 km mit Kopfschmerzen zu kämpfen hatte.
Alles im Allen, eine nette und familäre Veranstaltung mit 300 Teilnehmern.
Empfehlenswert!
Letzte Aktualisierung ( 12.09.2006 )
 
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