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Beim bike-Festival in Willingen war fast das gesamte Team vor Ort. Die Veranstaltung war ein riesiges Fest mit einer Bikemesse, auf der nahezu jeder Hersteller der Branche vertreten war. Selbstverständlich war auch Diamondback mit einem Stand vertreten, auf dem man einen Teil der umfangreichen Produktpalette bewundern konnte. Der Stand war gut besucht und viele konnten sich auf einer Probefahrt von der hohen Qualität der Diamondback-Bikes überzeugen.
Am Montag stand dann für die Fahrer der Marathon auf dem Programm.
Bereits 7:30 Uhr war Start für die 1800 Teilnehmer. Das Wetter war
kühl, jedoch trocken und bei 3400 Höhenmetern wird einem schon warm. Da
alle 4 Streckenlängen zeitgleich gestartet wurden, war das Tempo sofort
sehr hoch und man wusste nicht, wer nach einer oder zwei Runden ins
Ziel abbiegt. Henrik brauchte einige Zeit, um sein Tempo zu finden,
konnte sich aber ab der zweiten Runde kontinuierlich nach vorn
arbeiten. Sogar in der dritten Runde gelang es ihm, noch drei Fahrer zu
überholen. Am Ende konnte er sich zwischen den internationalen Profis
den 8.Platz sichern und wurde hinter Karl Platt (4.) und Stefan
Schaufuß (7.) dritter Deutscher. Sascha Piechowski konnte sich als 21.
platzieren.
Der „Lütte“, Michel Hendrix, konnte auf der lütten Runde über 31
Kilometer einen beachtlichen 3. Rang belegen und bei den Damen fährt
Doris Steenfatt auf der mittleren Runde auf Platz 5.
Die Veranstaltung war insgesamt sehr gut organisiert, die Strecke sehr
abwechslungsreich, die Verpflegung kann man aber besser machen.
Hier der persönliche persönliche Bericht von Doris:
Wie jedes Jahr kündigte sich das Bike Festival in Willingen mit eisigen
Temperaturen an. Denn was wäre Willingen oder Kälte, Regen und Schlamm?
Dies
schreckte gott sei Dank nicht die Besucher und "Marathonis" ab. Wir
waren mit dem ganzen Team plus einem eigenen Stand mit Teamleitung
vertreten. So konnten wir unsere Vertec Team Bikes vor dem morgigen
Start noch einmal durchchecken lassen.
Nach
dem netten Team Abend beim Italiener - das Essen kam viel zu spät und
die Portionen waren nichts für hungrige Biker - starteten wir um 7.30
bei + 5 Grad pünktlich. Auf "pünktlich" liegt die Betonung, denn
irgendwie hatten wir morgens vergessen, das Frühstück so früh
anzukündigen, und somit verpasste ich fast den Start. Denn wie immer
musste ich noch ins Gebüsch und als ich mich umdrehte, fuhren alle auf
einmal los. Schnell aufs Bike, und unter die Absperrung durch - gott
sei Dank keine Gitterzäune.
Der Kurs von 51 km mit etwas
abgeändertem Weg fuhr sich richtig schnell. Die erste
Verpflegungsstation war noch nie so schnell da, und wurde auch schnell
passiert. Kurz vor Ende gab es noch einen recht steilen und wurzeligen
Trail, der dies mal nur mit wenig Schlamm gut fahrbar war. Nach 51 km
und noch recht schnellen Beinen entschied ich mich für die 96km. Auf
dem zweiten Teil konnte ich die gesamten 45 km mit einer Fahrerin
gemeinsam fahren. Sie fuhr genau mein Tempo: Bergab musste ich sie zwar
einholen und bergauf machte ich das Tempo. Wir beschlossen schon
nächstes Jahr die TransAlp gemeinsam zu fahren.
Etwa
2 km vor Zieleinlauf gab es noch eine längere Abfahrt und meine
Fahrerin fuhr so richtig schnell bergab und ich konnte nicht mehr
aufschliessen. Dann kam eine Wiesenabfahrt, eine wenig Aspalt und ich
sagte mir, wie kann ich nur vor ihr im Ziel sein ??? Also sammelte ich
alle meine Kräfte -zu verlieren gibt es ja nichts - und beschleunigte
mein Tempo. Ein Fahrer fuhr an mir vorbei und ich nutzte die
Gelegenheit, aufzurücken und erreichte 2 oder 3 Sekunden vor ihr das
Ziel und konnte mit dem 5. Platz und einem Schnitt von 18,9 km/h
glücklich und zu frieden sein.
Die mittlere Runde bez. der zweite Teil ist technisch anspruchsvoller und lohnt sich auf alle Fälle.
So, nächstes Jahr in Willingen wieder, aber bitte mit sommerlichen
Temperaturen.
Zu aller letzt: Es hat mich sehr gefreut, das wir alle gute Plätze fahren konnten.
Einen herzlichen Glückwunsch an das Team!
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